✯Die Ragdoll✯


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Geschichte der Ragdoll                                                                                                                                                                                                    Anfang der 60iger Jahre begann die Entstehungsgeschichte unserer traumhaften, blauäugigen Maskenkatze RAGDOLL. Sie stammt ursprünglich aus dem sonnigen Kalifornien und wurde zu dieser Zeit erstmalig von einer Frau Namens Ann Baker gezüchtet.

Alles begann mit „Josephine“ einer weißen angoraähnlichen Katze, welche als Freigängerin in der Nachbarschaft lebte und so hin und wieder einen Wurf hatte. Eines Tages wurde die, zu dieser Zeit, tragende Josephine angefahren und schwer verletzt. Sie und ihre noch ungeborenen Babies überlebten und Josephine gebar einen gesunden Wurf.

Anders als die Babies aus früheren Würfen hatten diese blaue Augen und halblanges Fell. Außerdem waren sie größer und in ihrem Charakter lieber als die anderen. Ann Baker war so angetan von den Kätzchen aus diesem Wurf, dass sie ihre Nachbarin fragte, ob sie sie haben könnte.

Mit diesen Kätzchen und einem angeblich birmaähnlich gezeichneten Kater baute Ann Baker nun eine Linienzucht auf, um auf diese Weise eine neue Katzenrasse zu schaffen.

Wenn eine Ragdoll erst einmal Vertrauen zu ihrem Besitzer gefasst hat, kommt es vor, dass sie sich wie eine „Stoffpuppe“, völlig entspannt und schlaff, in die Arme ihres menschlichen Begleiters kuschelt.  Auf Grund dieser Eigenschaft gab Ann Baker ihrer „neu geschaffenen Rasse“ den Namen RAGDOLL, was übersetzt aus dem amerikanischen soviel wie „Lumpenpuppe/Stoffpuppe“ bedeutet.                            Leider züchtete die Gründerin nicht aus reiner Tierliebe und versuchte die Ragdoll in der Folgezeit kommerziell für sich zu vermarkten.

Sie ließ den Namen „Ragdoll“ auf ihren Namen registrieren und urheberrechtlich schützen und erhob für jeden Nachkommen eine Lizensgebühr. Dies hatte die traurige Folge, das die neuentdeckte Rasse kaum Verbreitung fand.

Zum Glück der Rasse gab es Züchter, die bei dieser Sache nicht mitspielten. Darunter auch Laura und Denny Dayton, sowie Georgann und Dave Chambers.                          Sie hatten sich bereits von Ann Baker gelöst, bevor sie den Namen Ragdoll hatte patentieren lassen, und mit ihren Ragdollkatzen weitergezüchtet.

Diese beiden Züchterfamilien sind in den Ragdollkreisen wohl die bekanntesten. Ihre Zwingernamen Blossom-Time und Ragnarock sind in zahlreichen Ragdollstammbäumen wieder zu finden.

Viele sind heut zu Tage der Meinung, dass diese Ragdollzüchter, die Rasse zu dem gemacht haben, wie man sie heute kennt und so den Grundstein für den heute anerkannten Rassestandard der Ragdoll legten.

 

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